Musik im kleinsten Kreis – wie zu Brahms‘ Zeiten
EINTRITT FREI – UM SPENDEN WIRD GEBETEN
Es sind 12 Plätze verfügbar, die in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen
– per Mail an info@brahms-baden-baden.de
oder tel. unter 07221 99872 –
vergeben werden.
Fabian Strnad & Hesu Lee
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate in e-Moll für Violoncello und Klavier, op. 38
- Satz: Allegro non troppo
Joseph Haydn (1732 -1809)
Konzert in C-Dur für Violoncello und Orchester, Hob VIIb: 1
- Satz: Moderato
- Satz: Adagio
- Satz: Allegro molto
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke, op. 73
- Satz: Zart und mit Ausdruck
- Satz: Lebhaft, leicht
- Satz: Rasch und mit Feuer
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Konzert Nr. 1 in Es-Dur für Violoncello und Orchester, op. 107
- Satz: Allegretto
Thomas Demenga (*1954)
New York Honk für Violoncello und Klavier (1987)
- Allegro
Fabian Strnad ist 15 Jahre alt und wurde am 12.09.2010 in Düsseldorf geboren. Er erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren bei Katharina Ullrich an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf. Dort wurde er mit neun Jahren für das Begabtenförderungsprogramm „Claras Talente“ ausgewählt. Mit 11 Jahren wechselte Fabian als Privatschüler zu Prof. Grigory Alumyan. Mit 12 Jahren, zum Sommersemester 2023, wurde er in dessen Klasse als Jungstudent am Pre-College Cologne der HfMT Köln aufgenommen.
Seit 2018 erreicht Fabian jährlich 1. Preise beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ bis hin zur Bundesebene. 2024 erreichte er dort mit seinem Cellooktett den ersten Preis mit Höchstpunkzahl im Bundeswettbewerb. Darüber hinaus gewann sein Oktett 2024 den Sonderpreis des Magdeburger Gesellschaftshauses sowie den Sonderpreis der Manfred-Vetter Stiftung für Kunst und Kultur.
Im Juni 2025 erreichte Fabian beim Wettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie „Violoncello Solo“ den 1. Preis auf Bundesebene. Er nahm in diesem Jahr am WDR 3-Klassikpreis der Stadt Münster teil. Im Rahmen der Carl-Flesch-Akademie in Baden-Baden gewann er im Juli 2025 den Arndt-Joosten-Preis. Im November 2025 erhielt Fabian den 1. Preis beim International Competition for Young Musicians „Eilat Competition“ in Israel.
Neben der Carl-Flesch-Akademie im Sommer 2025 in Baden-Baden absolvierte Fabian im Herbst einen internationalen Meisterkurs bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.
In Konzerten trat Fabian als Solist oder kammermusikalisch in der Stiftung Schloss und Park Benrath, bei Benefizkonzerten für Flüchtlinge, beim Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs NRW in der Tonhalle Düsseldorf, beim Rotary Club Köln-Kastell, in der Burg Langendorf bei Zülpich und im Gesellschaftshaus Magdeburg auf. Sein Debüt als Solist mit einem Kammerorchester hatte Fabian, gemeinsam mit Olivia Zheng, im Oktober 2024 mit dem „Vivaldi Doppelkonzert“, im Rahmen eines Konzertes des Pre-College Cologne in historischer Aufführungspraxis unter Leitung von Prof. Richard Gwilt. Im März 2025 spielte Fabian als Solist mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Johannes Witt im Frühlingsspitzenkonzert der HfMT Köln den 1. Satz aus Schostakowitschs Cellokonzert in Es-Dur. Schließlich trat er im Juli 2025 als Solist mit der Philharmonie Baden-Baden unter dem Dirigat von Heiko Mathias Förster im Meisterkonzert 2.0 im Weinbrennersaal des Kurhauses Baden-Baden mit dem 1. Satz aus dem Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn auf.
Am 9. Januar 2026 wird Fabian ein weiteres Mal als Solist im Konzert mit der Philharmonie Baden-Baden unter dem Dirigat von Judith Kubitz mit dem gesamten Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn zu hören sein.
Hesu Lee studierte Komposition an der Nationaluniversität Seoul und setzte ihr Studium an der New York University (NYU) in den USA fort. Heute ist sie als Pianistin, Organistin und Komponistin im europäischen Raum tätig.
Ihre Werke zeichnen sich durch Vielseitigkeit, musikalische Tiefe und ein feines Gespür für Klangfarben aus. Lees Kompositionen umfassen ein breites stilistisches Spektrum – von klassischer Kammermusik über moderne Klangexperimente bis hin zu Jazz- und Crossover-Projekten.
Als versierte Jazzpianistin beeindruckt sie mit großem improvisatorischem Talent und einer kreativen Energie, die es ihr ermöglicht, weltliche und geistliche Musik auf natürliche Weise miteinander zu verbinden.

