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SAITEN UND STIMME – Romantische Verbindungen

8. November - 17:00 - 18:30

- €10,00

SAITEN UND STIMME
Ein Kammermusikabend mit Werken von Fanny Mendelssohn, Clara Schumann, Johannes Brahms und Pauline Viardot

Victor Cruz, Bariton

 Jesús Campo, Klavier

Beatriz González Calderón, Cello

Das Programm „Saiten und Stimme“ vereint Lied und Kammermusik in einem abwechslungsreichen musikalischen Bogen.

Neben bekannten Werken von Johannes Brahms und Clara Schumann erklingen Bearbeitungen aus Fanny Mendelssohns Zyklus Das Jahr sowie ein selten gespieltes Lied der französischen Komponistin Pauline Viardot.
Die Kombination von Stimme, Cello und Klavier eröffnet dabei neue klangliche Perspektiven auf die Musik der Romantik – eine Epoche, in der persönliche Ausdruckskraft, Freundschaft und gegenseitige Inspiration eine besondere Rolle spielten.

Fanny Mendelssohn

– September

aus Das Jahr (arr. Cello und Klavier)

 

Clara Schumann

– 6 Lieder, Op. 23 (Bariton und Klavier)

 

Johannes Brahms

– Sonate für Klavier und Cello Nr. 2, Op. 99

 

Clara Schumann

– 2. Satz aus dem Klavierkonzert (arr. Cello und Klavier)

 

Johannes Brahms

– Vier ernste Gesänge, Op. 121

 

Pauline Viardot

– Die Sterne (voice, cello and piano)

 

Fanny Mendelssohn

–Nachspiel aus Das Jahr (arr. voice, cello and piano)

 

Victor Cruz,Bariton
wurde 1986 in Granada geboren. Er schloss sein Studium am
Conservatorio Superior de Granada mit Auszeichnung ab und erhielt
den Ersten Preis seiner Abschlussklasse. Er studierte bei Mar Donaire
und Héctor Eliel Márquez und vertiefte seine Ausbildung bei Carlos
Mena und José Antonio López. Weitere künstlerische Impulse erhielt er
von Lluís Vilamajó, Eduardo López Banzo, Siegfried Gohritz und
Christian von Oldenburg.
Als Solist trat er in Opern- und Oratorienproduktionen auf, u. a. als
Orfeo in Monteverdis L’Orfeo, Taddeo in Rossinis L’italiana in Algeri,
Apollo in Händels Apollo e Dafne und Aeneas in Purcells Dido and
Aeneas. Zudem interpretierte er zahlreiche Oratorien und Sinfonien,
darunter Bachs Passionen, Händels Messiah, Beethovens 9. Sinfonie,
Bachs Magnificat sowie die Requien von Mozart, Fauré und Brahms.

Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie Al Ayre Español, La Capella
Reial de Catalunya, I Gemelli, La Grande Chapelle und weiteren
zusammen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er als Pädagoge
aktiv und unterrichtete am Conservatorio Superior de Extremadura, bei
Jugendchören und pädagogischen Projekten des Spanischen
Nationalorchesters, zudem als Sprachcoach für Chor und Orchester

 

Jesús Campo Ibáñez,Klavier

Der in Madrid geborene Pianist Jesús Campo Ibáñez (1992) begann im Alter
von fünf Jahren mit Klavier- und Musiktheorieunterricht. Nach seinem
Abschluss am Konservatorium „Rodolfo Halffter“ mit dem Außerordentlichen
Preis studierte er Klavier und Dirigieren am Real Conservatorio Superior de
Música de Madrid bei Fernando Puchol und Enrique García Asensio und
erhielt den Abschluss-Preis im Fach Dirigieren.
Gefördert durch Stipendien der Autonomen Gemeinschaft Madrid, des DAAD
und der Jeunesses Musicales de España, absolvierte er einen Masterstudiengang
im Fach Klavier – Liedgestaltung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“
Berlin bei Wolfram Rieger, unterstützt durch Daniel Barenboim. Auftritte in
den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker folgten. Er arbeitete u.Æ a.
mit Dirigenten wie David Afkham, Marin Alsop und Kent Nagano sowie mit
Sängerinnen und Sängern wie Matthias Goerne, Thomas Quasthoff und
vor einiger Zeit wurde er Gast-Solorepetitor des Spanischen
Nationalchors, 2019 erhielt er die feste Pianistenstelle beim Orquesta y
Coro Nacionales de España (OCNE).

Neben sein

er künstlerischen Tätigkeit unterrichtete er an der Escuela Superior de Canto und am RealConservatorio Superior de Música de Madrid.

Seit 2018 verbindet er seine Musikkarriere mit einem Teilzeitstudium der Medizin an der Universidad Autónoma de Madrid.

 

Beatriz González Calderón,Cello
Die Cellistin Beatriz González Calderón wurde 1985 in Cádiz geboren und begann ihre Ausbildung im Alter von vier Jahren bei ihrem Vater, dem Pianisten Alberto González Calderón.

2007 schloss sie ihr Studium bei Ivo Cortés und Israel Fausto Martínez ab und nahm weitere Meisterkurse bei Andreas Greger und Luiza Nancu.

Von 2003 bis 2008 war sie Mitglied der Andalusischen Jugendorchester und tourte mit internationalen Auftritten in Frankreich, Italien und Großbritannien, u. a. unter der Leitung von Daniel Barenboim,
Michael Thomas und Enrique Mazzola. Mit der Royal Seville Symphony Orchestrakonzertierte sie unter
Dirigenten wie George Pehlivanian, Anne Manson und Frühbeck de Burgos.

Beatriz verbindet ihre künstlerische Arbeit mit Pädagogik: Seit 2013 ist sie als Lehrerin für Cello
und Kammermusik tätig, seit 2025 leitet sie die Abteilung des Andalusischen Programms für junge
Musikerinnen und Musiker. Sie studierte zudem Theater, Szenografie und Orchesterleitung und
absolvierte Masterabschlüsse in Cultural Management und Interpretation & Musikalischer Forschung.

2008 gründete sie das Frauenkammerorchester Almaclara, das sie bis heute leitet und mit dem sie
Werke bedeutender Komponistinnen wie Clara Schumann oder Fanny Mendelssohn aufarbeitet.

Parallel forscht sie zur musikalischen Beziehung zwischen Clara Schumann und Johannes Brahms, u. a. bei Arbeitsaufenthalten im Brahms-Haus Baden-Baden.

 

Details

Datum:
8. November
Zeit:
17:00 - 18:30
Eintritt:
€10,00

Details

Datum:
8. November
Zeit:
17:00 - 18:30
Eintritt:
€10,00